Ja, die Hitzewelle im Sommer 2026 hat Auswirkungen auf die Schlaf- / Aufstehzeiten der Jurasued Biker. Da die prognoszierten Temperaturen auch an diesem Sonntag im Juni wieder stark im dunkelroten Bereich liegen werden, wurde die lokale Startzeit kurzerhand auf 0600 vorverlegt!

Rolf, Guido Michi und Dani wollten es sich nicht nehmen und rollten mit dem Sonnenaufgang am Fusse des Juras los, Richtung Start in Brittnau. Patrick, Ralf und Raphi bevorzugten ein paar Körner zu sparen und liessen sich vom Auto ins Startgelände chauffieren.

Pünktlich um 7 Uhr bei noch angenehmen Wetterbedingungen hatten dann alle JSB-Teilnehmer ihre Startschulden beglichen und waren bereit zum „Leiden“ ähhh Start.

Rekordverdächtige sieben Teilnehmer (von Links: Michi, Dani, Guido, Rolf, Patrick, Raphi und Ralf) standen an der „virtuellen“ Startlinie ready. Nach dem Jura Derby ist auch das Iron Bike in Brittnau quasi ein Heimrennen für uns.
Mit der Anfahrt, der eigentlichen Ausfahrt und der Rückreise konnten die Jurasued Biker an diesem heissen Sonntag über 80 Km und knapp 1200 Hm auf dem persönlichen Konto verbuchen.

Mit Start beim Schulhaus Brittnau ging es los in westlicher Richtung St. Urban entgegen. Ein stetiges Auf und Ab mehrheitlich auf Wald- und Forststrassen unterwegs waren wir gut gelaunt und lächelten jeweils artig in die Kamera.

Beim Tschuttiplatz des FC Steckholz war dann die ersehnte Verschnaufpause mit Tankstelle in der Mitte der Ausfahrt erreicht. Die verbrauchten Kalorien konnten wieder ersetzt werden und die leeren Bidons aufgefüllt. Frisch gestärkt und voller Tatendrang durfte die zweite Streckenhälfte unter die Stollen genommen werden.

In südlicher Richtung ging es weiter nach Altbüron in den Kanton Luzern. Danach folgte der grösste Aufstieg hoch zum Totenboden. Ein Schelm der Böses denkt bei diesem Namen…
Nun haben wir die meisten Höhenmeter hinter uns und es geht langsam zurück Richtung Richenthal dem Wald entlang bis Langnau bei Reiden. Jetzt scharf nach Links, immer schön parallel zur Wigger und in Sichtweite der Autobahn A2 zurück nach Brittnau zum Ausgangspunkt der gemeinsamen Schwitzorgie an diesem heissen Sonntag!


Und wie im „richtigen“ Leben gültig, heisst es auch hier – ohne Fleiss kein Preis! Der verdiente Lohn war ein Teller Pasta, eine Cola und ein Dessert…

Nein, hier endet die Geschichte noch nicht! Ein paar namentlich nicht erwähnte Mitglieder liessen es sich nicht nehmen und fuhren danach bei mittlerweile rekordverdächtigen Temperaturen tatsächlich mit dem Bike auch zurück an den Jurasüdfuss – unser Zuhause. Well done Boys und bis nächstes Jahr, wenn es wieder heisst am 19. / 20. Juni 2027 „Start frei“ am Iron Bike in Brittnau.